(von links: Vorstand FFW Möttingen
Werner Bissinger, Wolfgang Neudert (Raiffeisen-Volksbank
Möttingen), Lisbeth Gruber, Rettungsassistent Timo Böllmann,
Bürgermeister Helmut Wiedemann und Günther Enßlin)
Einige Gewerbetreibende aus Möttingen haben
einen Defibrillator für ihre Gemeinde angeschafft. Im Notfall
könne so Leben gerettet werden, sagte Bürgermeister Helmut
Wiedemann bei der Installation des Gerätes in der
Raiffeisen-Volksbank in Möttingen. Der Defibrillator kann von
jedermann angewendet werden und wird bei akutem Herzstillstand und
Herzrhythmusstörungen eingesetzt.
24 Firmen hatten sich am diesjährigen
Frühjahrsmarkt in Möttingen beteiligt. Nach der erfolgreichen
Ausstellung spendeten die Markt-Teilnehmer Geld für den
Defibrillator. In Großstädten, so zum Beispiel in den Münchner
U-Bahnhöfen, sind Defibrillatoren inzwischen üblich. Aber auch auf
dem flachen Land können die Geräte Leben retten, erklärt Lisbeth
Gruber die Motivation der Gewerbetreibenden. Die
Raiffeisen-Volksbank-Filiale wurde als Standort ausgewählt, damit
das Gerät rund um die Uhr benutzt werden kann. „Mit einer
beliebigen Scheckkarte kann jeder unseren Selbstbedienungs-Bereich
betreten“, so Filialleiter Wolfgang Neudert. Die
Bankverantwortlichen hatten zugestimmt, das Gerät in dem
videoüberwachten Raum anzubringen.
„Niemand muss Angst haben, den Defibrillator
zu benutzen“, erklärte der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr
Möttingen Werner Bissinger. Das Gerät „spricht“ und erklärt alle
Schritte nacheinander. Man müsse dem bewusstlosen Patienten die
Mess-Punkte nur nach Anweisung anlegen, „alles andere entscheidet
dann das Gerät“, so Bissinger.
Timo Böllmann, Rettungssanitäter aus
Möttingen, hat sich bereiterklärt, den Defibrillator zu warten.
Das Gerät soll für jeden Bürger und für alle
Arbeitnehmer und alle Besucher der Gesamtgemeinde Möttingen
einsatzbereit und somit ein Stückchen mehr Sicherheit sein.
Die Gemeinde Möttingen und die Organisatoren
bedanken sich herzlich für die zahlreichen Spendengelder aller
beteiligten Firmen.